Elektroinstallation

Josef Freymann GmbH

Innungs-Fachbetrieb für Gebäude- und Fernmeldetechnik

 

 

Als Innungsfachbetrieb und Meisterbetrieb der neuesten Generation sind wir der richtige Partner für Sie.

Eine solide Elektroinstallation mit leistungsstarken Produkten

sind die Grundlagen für längerfristige Zufriedenheit in Ihren vier Wänden.

 

 

 

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           Altbausanierung

 

           Umbauarbeiten

 

 

 

 

Wir stehen Ihnen angefangen bei der Planung, über Auswahl leistungsgerechter Produkte,

bis hin zu Individuallösungen mit Rat und vor allem Tat zur Seite.

 

 

 

 

 

Geschichte der Elektroinstallation

Die ersten Elektroinstallationen, verbreitet seit etwa 1890, waren auf Putz verlegt. Sie bestanden meist aus zwei verdrillten Kabeln, die im Abstand von etwa einem Meter mit einem kleinen runden und genuteten keramischen Kabelträger (Porzellan) befestigt wurden. Der Kabelträger saß zwischen den zwei Adern, wie das heute noch bei Freileitungsisolatoren üblich ist.

Die Elektroleitungen selbst waren mit Guttapercha ummantelte und mit einem Faden umsponnene oder umflochtene Eisendrähte. Die Schalter waren aus Messing oder Kupfer und hatten Gehäuse aus Blech, Keramik oder frühen Kunststoffen .

Später erfolgte die Verlegung der Leitungen in gebördeltem, verbleitem Eisenblechrohr mit einer Teerpapierisolierung auf der Innenseite. Passende Blech-Abzweigdosen besaßen eine ebensolche Innenisolierung und Klemmsteine mit Schraubklemmen auf Keramikträgern.
Zur Herstellung von großen Biegeradien gab es spezielle auf den Durchmesser des Rohres abgestimmte Zangen, mit denen es möglich war, mehrere aneinandergereihte Knicke mit weniger als 90° einzubringen, um eine 90°-Abwinkelung herzustellen.
Enge 90°-Abwinkelungen bestanden aus Winkel-Halbschalen, die montiert wurden, nachdem die Leitungen eingezogen waren.

Um etwa 1920 kam die Unterputzverlegung auf. Die Installationsrohre wurden am Ende mit einer sogenannten Pfeife, vorzugsweise aus weißem, glattem, abgerundetem Porzellan, unter dem Putz hervorgeführt - an der Wand war nur der Keramikkranz sichtbar.

Die Verlegung von Einzeladern in Blech-Installationsrohren hielt sich bis in die 1950er Jahre. Später wurden PVC- ummantelte Kupferkabel auf Putz mit Bakelit-Schellen oder unter Putz verlegt. Abzweigdosen waren oft dennoch auf Putz und bestanden aus Bakelit. Unter Putz wurde auch Stegleitung mit parallel nebeneinander liegenden Adern ohne Mantelisolation verwendet.

Die Verwendung von billigeren Aluminiumleitungen  führte zu Zuverlässigkeits-Problemen aufgrund der Zwischenschichten bei der Kontaktierung (Klemmstellen, Schalter, Steckdosen) sowie der erhöhten Bruchgefahr. Es wurden für Aluminium geeignete Klemmen entwickelt und die Installation erforderte erhöhte Sorgfalt: Ader enden mussten gereinigt und gefettet werden: zudem mussten Klemmverbindungen nachgezogen werden. Die einzig sicheren Verbindungen für Aluminium sind Quetschverbindungen mit entsprechenden Quetschhülsen. Ein Kompromiss war verkupfertes Aluminium als Leitermaterial schließlich wurde die Verwendung von Aluminium im Hausinstallationen aufgrund der Unfallgefahren (Brand, unzuverlässige Verbindungen insbesondere des PEN-Leiters) jedoch verboten. Bestehende Installationen besitzen Bestandsschutz. Die Erweiterung bestehender Installationen ist problematisch, da heutige, für Kupferleiter geeignete Klemmen nicht für Aluminium geeignet sind.

Heute werden Installationen meist mit Kupfer-Mantelleitung ausgeführt, die es hierzu in verschiedenen Querschnitten und Adernanzahlen gibt; diese wird im Putz oder in PVC- bzw. flammen hemmend ausgerüsteten PP-Installationsrohren geführt.

Die Installation von Leitungen im Putz unterliegt bestimmten Regeln, um das Auffinden zu erleichtern bzw. das versehentliche Verletzen zum Beispiel durch Bohrungen in die Wände zu vermeiden.

 

 

Normenreihe DIN VDE 0100 Errichten von Niederspannungsanlagen